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Spiel gegen Büßleben 12.06.2016

Fast 45 Minuten nach Spielschluss war es mit der Ungewissheit vorbei. Lange hatten die Bad Tennstedter gehofft, dass Großrudestedt gegen Großwechsungen patzen würde und so der TSV in der Landesklasse bleibt. Gegen 16.30 Uhr stand das 3:1 der Großrudestedter dann aber auch im Internet - ein Ergebnis, welches die Bad Tennstedter in die Kreisoberliga absteigen lässt. Der zweite mögliche Absteiger Sömmerda hatte den Kopf schnell aus der Schlinge gezogen; lag bei Heiligenstadt II schnell hoch in Führung und verabschiedete sich so frühzeitig aus den Rechenspielchen (Endstand 4:0). Was blieb, waren bedröppelte Bad Tennstedter. Sie selbst hatten ihre Hausaufgaben durch das verdiente 3:1 gegen Büßleben gemacht, waren aber nun einmal auf die Ergebnisse auf den anderen Plätzen angewiesen. Der Traum, am letzten Spieltag doch noch die Abstiegsränge zu verlassen, erfüllte sich jedoch nicht. Dabei hätte es frühzeitig einen herben Rückschlag geben können. Nach einer Ecke kam ein Büßlebener frei zum Kopfball, doch rettete Torwart Zier mit einem starken Reflex (2.). Danach bekamen die Hausherren das Geschehen besser unter Kontrolle und suchten vermehrt den Weg nach vom. Torjäger Kiesel verzog knapp(10.), Mareks Linksflanke rauschte durch den Strafraum, fand aber keinen Abnehmer (13.). Wenn Büßleben auch den gefälligeren Fußball bot, war die Führung für den TSV nach 37 Minuten nicht unverdient. Ein schneller Gegenzug brachte einen langen Ball auf Kiesel, der seinen Gegenspielern davonrannte. Sein Pass in die Mitte erreichte Zitschke, der noch nach innen zog und verwandelte.Nach dem Wechsel wurde es zunächst kurios. Bad Tennstedt überbot sich im Auslassen bester Chancen (Kiesel Pfosten/53.), dann kamen die Gäste auf und schossen nach einer Ping-Pong- Kombination den Ausgleich durch Leib (60.). Es folgte der Auftritt von Routinier Saalfeld. Zur Halbzeit eingewechselt, wurde er nach einer Ecke von einem Verteidiger angeschossen. Der Ball trudelte an den Innenpfosten, dann ins Tor und brachte die erneute Führung (68.). Kurz vor Schluss musste Saalfeld den Platz wieder verlassen. Ein Zweikampf endete mit einem unglücklichen Aufprall, die Luft blieb weg und endete mit einer Behandlung (83.). Da stand es aber schon 3:1. Marek hatte einen Foulelfmeter verwandelt, nachdem Kiesel zuvor auf den Fuß getreten worden war (75.). Als der Schlusspfiff ertönte, wog die Stimmung zischen Jubel und Unwissenheit über die anderen Ergebnisse hin-und her. Manche hofften, manche bangten -so lange, bis auf den Smartphones die Gewissheit kam: der TSV ist abgestiegen und muss sich nun in der Kreisoberliga neu austellen. Quelle TA

   

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