Beiträge

Spiel gegen Körner/Schlotheim 26.09.2015

Ich werde in jedem Spiel älter“, erklärte ein erschöpfter, aber erleichterter René Fernschild nach dem 3:1-Sieg seiner  SG Kömer/Schlotheim gegen den TSV Bad Tennstedt. Das Schlusslicht hatte sich lange erfolgreich gewehrt, erst Nick Witzenhausen bewahrte die Spielgemeinschaft, mit einem späten Doppelschlag  doch noch vor der dritten sieglosen Landesklasse-Partie in Folge: „Es war ein verdienter Dreier,  aber wir mussten ihn uns hart erarbeiten“, so Fernschild. „Die erste Hälfte war okay, ein bisschen viel Larifari“, sagte der SG-Trainer weiter. Wenig überraschend wollten die Hausherren das Spiel machen, der TSV bekam jedoch immer ein Bein dazwischen. Gerade, als die Kurstädter sich etwas mehr trauten, fiel das 1:0, Bönisch luchste Jan Bertuch den Ball ab und lief in den Strafraum, wo er von Janetzky gefoult wurde. Sebastian Früh verwandelte den fälligen Elfmeter, obwohl TSV-Torwart Zier noch dran war (41.). „Da ist noch was drin für uns“, sagte Tennstedts Trainer Heiko Stude seinem Team in der Pause. Und er behielt recht: Beim Versuch zu klären, schoss Rückbeil unglücklich S. Daniel an, so hatte Tobias Kiesel freie Bahn und spitzelte die Kugel an Behn vorbei ins Tor zum 1:1 (47.). „Unsere Einstellung hat zu 100 Prozent gestimmt“, lobte Stude später. Nach den letzten Pleiten hatten sich die Bad Tennstedter zu einer Teamsitzung getroffen und ausgesprochen. Die Folge war eine klare Leistungssteigerung. Die 110 Zuschauer sahen nach dem Ausgleich eine sehr zerfahrene zweite Halbzeit, die erst einmal ohne Höhepunkt blieb. Zehn Minuten vor Ultimo starteten die Hausherren aber ihre Schlussoffensive. Bönisch sowie Brümmel verpassten eine Flanke von Reuter (80.), Zier parierte Witzenhausens abgefälschten Schuss (83.). Dann säbelte Rückbeil am Ball vorbei und Kiesel lief von links in den Strafraum der SG. Er legte allerdings uneigennützig quer die Möglichkeit verpuffte. Der direkt folgende Gegenangriff der Gastgeber fällte die Vorentscheidung: Nick Witzenhausen tauchte frei vor Zier auf und markierte das 2:1 (86.). Nun leisteten die Gäste keine Gegenwehr mehr und Witzenhausen traf zum 3 :1 (90.). „Wir haben einfach immer weiter gemacht, viel investiert“, so SG-Coach Fernschild. Heiko Stude resümierte: „Wir wollten ein Zeichen setzen, werden aber wieder. Quelle TA

   

Anmeldung